Schifffahrts­markt­bericht Q2/2018

Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in seinem, im April dieses Jahres erschienenen, World Economic Outlook die globale weltwirtschaftliche Entwicklung als „breiter und stärker“. Für die Schifffahrt als konjunkturabhängige Branche sind dies gute Nachrichten. Dieses und nächstes Jahr wird das globale Wachstum 3,9 % erreichen und liegt damit leicht über dem vergangenen Jahr, indem das globale Wirtschaftswachstum 3,8 % betrug. Damit hat der IWF seine Wachstumsprognose gegenüber Oktober 2017 nochmals um 0,2 % Prozentpunkte nach oben korrigiert. Ursächlich für diese Verbesserung ist die Beschleunigung des Outputs der Volkswirtschaften der Eurozone, Japans, Chinas und der USA. Daneben konnten sich vor allem auch die rohstoffexportierenden Länder aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise wieder erholen. Im Jahr 2017 war das Erstarken der Weltwirtschaft vor allem getrieben durch erhöhte Investitionen der Industriestaaten. Aktuell verzeichnet die Weltwirtschaft die stärksten Wachstumsraten seit 2010. Darüber hinaus ist das momentane Wirtschaftswachstum in zwei Drittel der Länder dieser Erde, die für drei Viertel der globalen Wirtschaftsleistung stehen, höher als im vorherigen Jahr. In China sieht der IWF weiterhin ein sehr gesundes Wirtschaftswachstum mit 6,6 % voraus, leicht unter dem Vorjahr mit 6,9 %, jedoch ist das Absinken des Wirtschaftswachstums in China zu erwarten, entspricht es doch den Vorgaben des neuen 5-Jahresplanes. Für das Welthandelsvolumen von Gütern und Dienstleistungen geht der IWF für dieses Jahr sogar von einem Wachstum von 5,1 % aus und hat damit seine Prognose um 0,5 % Prozentpunkte nach oben korrigiert. Insgesamt formuliert der IWF eine sehr positive Prognose für die nächsten Quartale mit einer Wahrscheinlichkeit, dass sich die Prognosen nochmals verbessern können. Allerdings ist hier anzumerken, dass die Autoren noch nicht mögliche Effekte eines Handelskrieges durch die gegenseitigen Zölle einarbeiten konnten, die ausgehend von den USA mit mehreren Handelspartnern eingeführt wurden.

Der US-Präsident hat seit Anfang 2018 einen Kurswechsel in der Außen- und Handelspolitik vollzogen. Hintergrund dessen könnten unter anderem diverse Personalrochaden innerhalb der Regierung sein, die gemäßigtere Kräfte durch sogenannte Hardliner ersetzt haben. Hatte die Regierung Trump am Anfang der Regierungszeit eher auf die Stärkung der Binnenkonjunktur mit Deregulierung und Steuererleichterungen gesetzt, werden nun vermehrt Handelshemmnisse durch Schutzzölle als politisches Werkzeug eingesetzt. Diese Maßnahmen wurden umgehend von China und der EU erwidert und haben so die Unsicherheit in den Märkten erhöht. In der Gesamtheit betrachtet können diese Handelshemmnisse den Wettbewerb und den Innovationsdruck einschränken und folglich das Wachstum bremsen. Die direkten Schäden werden bereits auf eine mögliche Wachstumseinbuße von 0,1 % bei den USA und einer Erhöhung der Inflationsrate im gleichen Maße geschätzt. Die Auswirkungen auf die EU dürften geringer ausfallen, die auf China allerdings ähnlich hoch. Der Begriff „Handelskrieg“ sollte für die aktuelle Situation noch nicht greifen, könnte aber bei einer Erweiterung der Maßnahmen auf allen Seiten wieder in den Fokus rücken.

Die Rohstoffpreise sind in Summe während der ersten Jahreshälfte weiter gestiegen. Vor allem Rohöl konnte seit Jahresbeginn sehr stark zulegen und notiert aktuell auf Höchstständen, die zuletzt vor vier Jahren gesehen wurden. In der Folge hat die OPEC, die Organisation der erdölexportierenden Länder, bei ihrer Zusammenkunft im Juni in Wien beschlossen die Ölexporte der Mitgliedsländer um 1 Million Barrel pro Tag zu steigern. Freie Kapazitäten zur Bereitstellung dieser Fördermenge haben in der Praxis allerdings lediglich Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses Vorhaben soll einen stabilen Ölpreis zwischen 70 und 80 USD pro Barrel ermöglichen. Ob diese Pläne von Erfolg gekrönt sein werden, wird von der Entwicklung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie von dem Verhältnis mit Venezuela abhängen. Die weiterhin boomende Weltwirtschaft sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Öl stark gestiegen ist, nicht zuletzt hatten die USA, Indien und China die negativen Folgen des steigenden Ölpreises angemahnt. Innerhalb der letzten drei Jahre ist die weltweite Nachfrage um mehr als 5 Mio. Barrel gestiegen und hat damit die Produktionsmengenkürzungen der OPEC und Russlands mehr als überkompensiert. Insofern ist der klare Trend ausgehend von den Tiefstständen im Februar 2016, als Rohöl bei 32 USD notierte, nicht überraschend.

Neben den Rohstoffmärkten gab es in der ersten Jahreshälfte noch weitere Effekte: So hat die US-Notenbank FED bereits das zweite Mal in diesem Jahr den Leitzins angehoben und stellte zudem noch zwei weitere Zinserhöhungen in Aussicht. Der Zielsatz stieg um 0,25 % und bewegt sich demnach in einer Spanne von 1,75 % bis 2,00 %. Es ist denkbar, dass die US-Notenbank FED einer eventuellen Überhitzung der US-Konjunktur entgegensteuern wollte, die FED selber argumentierte, die Wirtschaft dürfte angesichts der wirtschaftlichen Erholung weitere "graduelle Leitzinsanhebungen" benötigen. Jüngste Daten haben eine anhaltende Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt und ein solides Wirtschaftswachstum signalisiert. Der Leitzins der EU verharrt hingegen weiterhin bei 0,00 %. Es ist allerdings anzunehmen, dass die EZB die Marktteilnehmer, durch ihre Ankündigung die Anleihekäufe zum Ende des Jahrs einstellen zu wollen, langsam auf das Ende der ultralockeren Geldpolitik einstellen will.

Containermarkt

Entwicklungen der Angebotsseite

Die globale Containerflotte umfasst per 1. Juni 2018 6.129 Schiffe mit einer Transportkapazität von 22,22 Mio. TEU. Innerhalb der letzten 12 Monate ist die Containerflotte damit um 6,6 % gewachsen. Bis Ende Mai 2018 wurden 89 Schiffe mit einer Transportkapazität von 739.136 TEU abgeliefert. Gleichzeitig wurden jedoch nur 17 Containerschiffe mit knapp 30.180 TEU abgewrackt.

Das Orderbuch ist gegenüber dem ersten Quartal wieder leicht gestiegen (+ 1,2 %) und steht aktuell bei 13,3 %. Im Laufe des Jahres wurden Neubestellungen in Höhe von 93 Einheiten geordert, diese liegen somit auf einem ähnlichen Niveau wie die Anzahl der Ablieferungen. Die Stagnation des Orderbuches auf einem in der historischen Perspektive niedrigem Niveau zeigt, dass die Fundamentalfakten für eine Erholung des Marktes gegeben sind. Für das laufende Jahr 2018 liegen die Prognosen für das Nettowachstum der Containerflotte nach Verschrottungen bei 4,8 %.

Entwicklungen der Nachfrageseite

Dem 4,8 % Nettowachstum der Angebotsseite stehen im laufenden Jahr Wachstumsprognosen für den weltweiten Containerumschlag von 5,1 % entgegen. Für diese positive Containerumschlagsprognose ursächlich ist das aktuell gesunde Wirtschaftswachstum in weiten Teilen der Welt. Die letzten Entwicklungen zwischen den USA und China bzw. zwischen den USA und Europa in Bezug auf Schutzzölle bringen das Risiko mit sich, dass die Prognose unter Umständen nicht eintreffen wird, weil der Welthandel und vor allem die Erwartungshaltung negativ eingetrübt werden. In den letzten zwölf Monaten wurde der Anstieg der Transportvolumina vor allem dominiert durch die Nord-Süd- und Ost-West-Verkehre abseits der Hauptrouten. 

Zeitchartermarkt

Zu Beginn des zweiten Quartals konnte der Zeitchartermarkt seinen positiven Trend fortsetzen und von den positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitieren. Die gestiegenen Preise für Treibstoff ermöglichten vor allem Eignern von moderner und sparsamer Tonnage profitable Abschlüsse für ihre Schiffe zu erzielen. Zusammen mit einem geringer werdenden Angebot an freier Tonnage führte dieses zu einer Erhöhung der Zeitcharterraten in nahezu allen Segmenten. Auch ältere Panamax-Tonnage profitiert von dem Momentum, da diese Schiffe vermehrt als Alternativen für die kleineren Feeder-Schiffe vor allem in Asien eingechartert werden.

Als direkte Auswirkung der erhöhten Containerlinienaktivität reduzierten sich die beschäftigungslosen Zeiten der Containerschiffe deutlich. Im Juni betrug die Kapazität der beschäftigungslosen Schiffe nur noch ca. 205.000 TEU, wovon 85 % dieser Einheiten Tramptonnage war. Demnach ist lediglich 0,9 % der weltweit verfügbaren Containerkapazität ohne Beschäftigung. Dies ist die niedrigste Zahl seit Februar 2015 und zeigt exemplarisch, wie sehr sich die Rahmenbedingungen in den Märkten für die Containerschifffahrt verbessert haben.

Im Durchschnitt lagen die Zeitcharterraten im zweiten Quartal regelmäßig wieder im fünfstelligen Bereich für Schiffe ab 1.700 TEU. Für ein 1.700 TEU-Schiff  lag der Zeitcharterratendurchschnitt bei 11.109 USD und somit ca. 6,4 % höher als im Vorquartal. Im Marktsegment der 2.500 TEU Schiffe war die Entwicklung ähnlich, d.h. die Marktverbesserung betrug 19,2 % im Vergleich zum Vorquartal auf 11.470 USD. Im Panamax-Segment stiegen die Charterraten sogar um 33,3 % auf durchschnittlich 11.832 USD. Die letzten Abschlüsse in diesem Segment liegen in der Region um 13.500 USD.

Ausblick

Der Ausblick sowohl für den Containermarkt als auch für die Gesamtwirtschaft ist für die kommenden Quartale durchweg positiv. Es ist daher zu erwarten, dass sich der positive Trend weiter fortsetzen wird. Insbesondere im Containerfeeder-Segment zwischen 1.000 und 5.000 TEU gibt es ein breites volkswirtschaftliches Wachstum in die Tiefe bei gleichzeitiger Stagnation der Flottenentwicklung, wodurch eine „Supply Demand-Lücke“ entsteht. Dies sind die positiven Fundamentalfakten, die auf weitere Marktanstiege hindeuten. Kurzfristig kann der Containerzeitchartermarkt im Sommer eine kleine Pause einlegen. Mittelfristig vor allem zur nächsten Peak-Saison ab August sind jedoch weitere Marktanstiege zu erwarten.

Bulker-Markt

Entwicklungen der Angebotsseite

Die Bulk-Carrier-Flotte umfasst per 1. Juni 2018 11.210 Schiffe mit einer Transportkapazität von 828 Mio. dwt. Innerhalb der letzten zwölf Monate ist die Bulk-Carrier-Flotte um nur 2 % gewachsen. Im Teilsegment der Capesize-Schiffe wurden in diesem Jahr bisher 24 Schiffe abgeliefert und 9 Schiffe verschrottet. Im Panamax-Teilsegment wurden 33 Schiffe abgeliefert und nur 2 Schiffe verschrottet. Im Bereich der Handymax/Supramax-Schiffe wurden 49 abgeliefert bei 8 Verschrottungen.

Aufgrund der positiven Markterwartungen blieb im zweiten Quartal das Verschrottungsvolumen weit hinter den Erwartungen zurück. Da alle vier Teilsegmente Zeitcharterraten über Betriebskosten aufweisen, gibt es aktuell nur einen sehr geringen Anreiz Schiffe zu verschrotten. Für das Jahr 2018 erwartet daher Clarksons nunmehr ein Flottenwachstum von 2,5 %. Gegenüber der jahresanfänglichen Prognose ist dieser Wert leicht gestiegen. Bis dato wurden nur ca. 2 Mio. dwt verschrottet.

Entwicklungen der Nachfrageseite

Für die Nachfrageseite erwartet Clarksons dieses Jahr einen Anstieg von 2,7 % auf 5,245 Mrd. Tonnen. Aufgrund der starken Stahlproduktion in China wird erwartet, dass über den Seeweg importierte Eisenerze um ca. 3 % ansteigen werden. Auch im Kohle-Segment ist China der maßgebliche Wachstumstreiber, wo zuletzt stark angestiegene Kohlepreise den Importmarkt angefeuert haben. Zudem steigt in den heißen Monaten Mai und Juni in China typischerweise der Stromverbrauch, womit eine Erhöhung des Imports von Kohle zur Stromerzeugung einhergeht. Weiterhin wird der Markt allerdings von den potentiell negativen Auswirkungen der drohenden Zölle auf Handelsware zwischen China und der USA überschattet, wohlgleich dieser Handelsweg nur 1 % des gesamten Massengutmarktes ausmacht. Bei den „Minor Bulks“ wird ein Wachstum von 3 % projiziert.

Zeitchartermarkt

Der Markt der großen Massengutfrachter war im letzten Quartal durch starke Volatilität geprägt. Die durchschnittlichen Zeitcharterraten lagen im Großen und Ganzen jedoch im Bereich der Durchschnittsraten des ersten Quartals. Im Capesize-Segment gab es ein durchschnittliches Zeitcharterratenniveau von 14.980 USD. Das entspricht einer Steigerung von ca. 15 % gegenüber dem Vorquartal. Im Panamax-Segment lag die durchschnittliche Zeitcharterrate im zweiten Quartal bei 10.523 USD pro Tag. Dies ist ca. 1.000 USD weniger als im ersten Quartal. Im kleineren Bereich der Handysize- und Supramax-Schiffe ist der Markt hingegen relativ stabil geblieben mit durchschnittlichen Zeitchartern von 8.777 USD bzw. 11.503 USD pro Tag. Insgesamt ist der Baltic Dry Index im Durchschnitt vom ersten zum zweiten Quartal um 7,2 % gestiegen.

Ausblick

Sowohl die Angebotsseite als auch die Nachfrageseite sehen ausgeglichen aus, wobei aktuell die Nachfrageseite marginal überwiegt. Trotz des Nachfrageüberhanges schlägt es sich bis jetzt noch nicht in dem gewünschten Maße in einem Anstieg der Zeitcharterraten nieder. Besonders das limitierte Flottenwachstum, lässt auf eine weitere Verbesserung des Marktes hoffen. Trotz einiger Risikofaktoren sehen die Fundamentaldaten positiv aus mit dem zweiten Jahr in Folge in dem die Nachfrageseite die Angebotsseite übertrifft.

Tankermarkt

Entwicklungen der Angebotsseite

Die Tanker-Flotte bestehend aus Rohöl-, Produkten- und Chemikalientankern umfasst per 1. Juni 2018 14.577 Schiffe mit einer Transportkapazität von 607 Mio. dwt. Für das Jahr 2018 wird von einem Flottenwachstum der Rohöltanker von 0,8 % ausgegangen. Bis Juni wurden aus dem Orderbuch 54 Schiffe mit einer Kapazität von 10,5 Mio. dwt abgeliefert. Gleichzeitig wurden 56 Schiffe mit einer Kapazität von ebenfalls 10,5 Mio. dwt verschrottet, wodurch die Flotte in der Summe Abgänge und Zugänge ausgleichen konnte. Für das Jahr 2018 wird von einem Flottenwachstum für die Produktentanker von 1,5 % ausgegangen.

Entwicklungen der Nachfrageseite

Für die Entwicklung der Nachfrageseite muss differenziert werden zwischen dem Handel von Rohöl und Produkten. Im Bereich des „Crude“ geht man für das Jahr 2018 für den Seehandel von einem mengenmäßigen Anstieg von ca. 1,8 % aus, wobei der Nachfrageanstieg hauptsächlich von den asiatischen Staaten ausgeht. Im Bereich der Produkte geht man für das Jahr 2018 für den Seehandel von einem mengenmäßigen Anstieg von ca. 2 % aus, wobei der Nachfrageanstieg hauptsächlich aus den Schwellenländern resultiert. Für den OECD-Bereich geht man von einer stagnierenden Nachfrage aus. Insgesamt wird der Nachfrageanstieg in Transportkapazität (in Tonnenmeilen) mit 2,4 % für „Crude“ und 2,6 % für Produkte das Flottenwachstum überkompensieren.

Zeitchartermarkt

Der Spot-Zeitchartermarkt für VLCC befindet sich seit Beginn des Jahres in einem konstanten Abschwung. Im zweiten Quartal betrug der Durchschnitt bislang nur ca. -2.449 USD, deutlich weniger als noch im Vorquartal (-1.520 USD). Der einjährige Periodenmarkt für einen VLCC sieht mit ca. 19.375 USD etwas besser aus. Der Spot-Zeitchartermarkt für einen Aframax-Tanker ist nur marginal besser, als der eines VLCC. Aframax-Tanker erzielten im Durchschnitt im zweiten Quartal 4.572 USD, die einjährige Charter liegt bei 13.563 USD. Produkten-Tanker konnten im Spot-Mark des zweiten Quartals ca. 6.300°USD im Schnitt verdienen, die einjährige Charter lag bei ca. 12.813 USD.

Ausblick

Vor dem Hintergrund der nahezu gleichbleibenden Flotten und des leichten Wachstums auf der Nachfrageseite, kann sich, wie auch im Bulk-Markt, eine „Supply-Demand-Lücke“ herausbilden, d.h. die fundamentalen Fakten stehen auch im Tanker-Markt für eine baldige Marktverbesserung. Traditionell können sich die verbesserten Fundamentalfakten sehr schnell in höheren Zeitchartererlösen niederschlagen, weil die Volatilität des Rohöltankermarktes eine der größten in der Schifffahrt ist. Es ist abzuwarten, welche direkten Effekte die durch China erhobenen Zölle auf Öl und Ölprodukte aus den USA auf die Nachfrage für die unterschiedlichen Segmente haben werden. Dieses weitere Kapitel des durch die USA ausgelösten Handelskrieges ist zwar zeitlich noch nicht fixiert, könnte allerdings starke Auswirkungen auf den Ölhandel haben, da China, als zweitgrößter Handelspartner der USA, als Haupttreiber für ein Wachstum im Rohölbereich gesehen wird. Die Produktentanker erhalten weitere Unterstützung durch steigende Handelsvolumen zwischen den USA und Lateinamerika und geringes Flottenwachstum, haben aber weiterhin mit einem Angebotsüberhang durch zu viel verfügbare Tonnage zu kämpfen.

Zurück